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«Diese Roadshow ist eine hervorragende Initiative»   DEZ. 2008
Sieben Veranstaltungen, sieben Städte, ein zentrales Ergebnis – die FH SCHWEIZ-Roadshow zu den neuen FH-Abschlüssen war ein beachtenswerter Erfolg. Als Erkenntnis darf mitgenommen werden, dass der Austausch von Informationen und Erfahrungen zwischen Fachhochschulen, Arbeitsmarkt und Behörden intensiviert werden muss.

Die Roadshow «Vorhang auf für Bachelor und Master» besuchte im Laufe von drei Wochen sieben Schweizer Städte. Das Ziel bestand darin, Personalverantwortlichen Hintergründe zu den neuen Studienabschlüssen Bachelor und Master zu präsentieren und der Austausch von Erfahrungen anzuregen.

 

Blaise Roulet, Vize-Direktor des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT), begrüsste in seinem in Fribourg gehaltenen Referat die Initiative der FH SCHWEIZ. Er unterstrich, dass diese hervorragende Initiative einem grossen Bedürfnis nachkomme und den eminent wichtigen Austausch zwischen den zentralen Akteuren im Bildungsbereich belebe.

 

Einfaches Konzept – nationale Ausstrahlung

Die Bologna-Reform hat den Rahmen eines Hochschulstudiums verändert. Diese Veränderungen standen im Mittelpunkt der einzelnen Veranstaltungen. Referate aus Sicht der Fachhochschule, des Arbeitsmarktes und des Bundes beleuchteten die wichtigsten Punkte der Reform. «Es war uns genauso wichtig, erste Erfahrungen mit dieser neuen Studienrealität zu sammeln, und zwar aus der ganzen Schweiz», betont Claudia Sutter, Leiterin Public Affairs der FH SCHWEIZ und Organisatorin der Roadshow.

 

Gleichwertig, aber andersartig

Rekrutierungsverantwortliche stellen fest, dass die Absolvierenden von Fachhochschulen zusehends jünger werden. Im Allgemeinen ist der besuchte Hochschultyp nicht entscheidend für eine erfolgreiche Anstellung. In der Praxis haben FH- und Uni-Absolventen dieselben Chancen, womit der Anspruch eines gleichwertigen Hochschulabschlusses auch auf Ebene des Arbeitsmarktes greift.

 

«Jetzt wird es vermehrt darum gehen, die Andersartigkeit eines Fachhochschulstudiums in den Vordergrund zu stellen», betont Claudia Sutter. «Das Profil der FH-Ausbildung muss wieder stärker herausgearbeitet werden. In der starken Anwendungsorientierung liegt der grosse Vorteil und die Besonderheit der FH-Ausbildung. Dies ist ein Riesenplus, und dies muss auf allen Ebenen bewusster werden.» (CM)

 

Links:

Präsentationen und Bildergalerie zur Roadshow



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