Das gemeinsame Finale der Künster an der 4. FH-Nacht (Fotograf: Samuel Schalch)
21.06.2017  |  EVENT

Zauberhafte FH-Nacht

Leidenschaftliche Führung durch das Landesmuseum in Zürich, virtuoses Akkordeonspiel, witzige Zauberei und Überraschungen, die selbst die Magier nicht erwartet hatten, prägten die diesjährige FH-Nacht.

Die Führung durch das Altgebäude und den Erweiterungsbau erlaubte den Fachhochschul-Absolventinnen und -Absolventen einen eindrücklichen Blick hinter die Kulissen des Landesmuseums Zürich. Im Innenhof stärkte ein würziger Apéro aus den tuck-tucks die Teilnehmer der 4. FH-Nacht. Die Show danach zeigte, wie FH-ler den Ton angeben: Die Akkordeonstücke von Viviane Chassot sorgten für musikalischen Genuss, die Tricks des Zauberduo Domenico und des Magier Lionel für Lachen und Staunen. Lionel war es ein Anliegen, Theorie und Praxis zu verbinden: Kurzum zauberte er das iPhone eines Zuschauers in einen Ballon, um es wasserdicht zu machen. Zu ökonomischen Theorien liess er Geld verschwinden und wieder auftauchen. Domenico überraschte mit Gedankenlesen, verzauberten Eiern und einem fliegenden Tisch, der unerwartet herunterkrachte.

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Der frühe Abend der diesjährigen FH-Nacht startete hochinteressant: Die Architektur-Führung durch das Landesmuseum zog die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Bann. Erstaunlich, wie durchdacht das alte Landesmuseum und der Erweiterungsbau harmonieren. Ob Terazzoboden, Baubronze oder Betonguss: Das Architekturbüro Christ & Gantenbein hat es geschafft, die beiden Bauten perfekt zu verbinden. Der Erweiterungsbau gewährt durch seine runden Fenster immer wieder einen schönen Blick auf den Altbau.
Im Innenhof des Landesmuseums gab es nach der Führung und der Präsidentenversammlung Gelegenheit, die Eindrücke zu diskutieren und sich unter FH-lern auszutauschen. Zwei tuck-tucks sorgten mit Thai-Curry für würzige Verpflegung.
Am späteren Abend wurde für herzliches Lachen gesorgt: Der FH-Künstler Lionel griff tief in die Trickkiste und stach mit der Würgewaffe Krawatte die «richtige» Karte aus dem Stapel, liess Geld verschwinden und wieder auftauchen und zauberte aus einem Luftballon eine Flasche Fendant. «Wenn die Liebe platzt, dann sollst du eine Flasche Walliserwein bereithalten», so die Worte des Zauberers aus dem Wallis. Lionel sah mit einer Fahnenschwing-Darbietung der besonderen Art auch über die Kantonsgrenze hinaus. Sein Kommentar: «In der Schweiz werden wir aufs Kreuz gelegt. Das haben wir uns auf die Fahne geschrieben!»
Nach der Pause verzauberte Domenico das Publikum: Ob Karten- oder Seil-Tricks, fliegende und herunterkrachende Tische oder Eier, die verschwanden und wieder auftauchten, Domenico nahm es mit Humor. Sie improvisierten die teils ausgefallene Musik mit viel Körpereinsatz und so lustig, dass sich manch ein Zuschauer fragte, ob der Ausfall zum Programm gehörte. Die Zaubershows wurden durch abwechslungsreiche Akkordeonstücke von Viviane Chassot umrahmt. Sie verstand es, mit verschiedenen Stilen und Stücken für alle etwas zu bieten und den Abend harmonisch ausklingen zu lassen.
 
 
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